Still from Cities of Inextricable Velocities

Still from Cities of Inextricable Velocities

von Ryota Matsumoto (松本良多) · New York, US

KategoriePainting
Jahr2018
Größe78.7 × 96.5 cm
TechnikMixed Media
DetailsSigniert · Echtheitszertifikat · Gerahmt

Matsumotos Kunstwerke beginnen zunächst als mehrere fragmentarische Varianten, die aus den Elementen seiner vorherigen Arbeiten abgeleitet sind. Sie werden dann durch die Anwendung eines rekursiven Algorithmus und seiner eingebetteten Matrizen von Übergangswahrscheinlichkeiten in das Kunstwerk integriert. Folglich erfasst und appropriiert das neue Werk einige der konzeptionellen Substruktur der vorherigen Werke, während sie als selbstreferentielle Vielheit für sich stehen können. Das Konzept seiner Arbeit bezieht sich auf die Aktualisierung der zeitlichen Dimensionen molekularer Entitäten, die schließlich als urbane Aggregate neu konfiguriert werden. In dieser Hinsicht korreliert seine Arbeit mit der gesamten Wahrnehmung der molekularen Linien, die im Bedeutungsbildungsprozess von Lebewesen und Nichtlebewesen immanent sind, was schließlich zur diachronen Entstehung eines ökologischen Assemblage führt. Es gibt auch einen gemeinsamen Faden in Bezug auf visuelle Abstraktion in den Kunstwerken: die Vielheit hybrider Objekte, die sich innerhalb ihrer eigenen raumzeitlichen Koordinaten des Phasenraums entfalten und auf eine Bildebene transkribiert werden. In dieser Hinsicht kann der kreative Prozess des Zeichnens fortan als die variablen Intensitäten der Bewegung definiert werden, die als Kartographie der raumzeitlichen Realität neu konfiguriert werden. Darüber hinaus wird jedes Kunstwerk als der Prozess des Zerlegens des Flusses nahtlos zusammenhängender Bewegungsbilder wahrgenommen, die in raum-zeitlichen Dimensionen stattfinden, wodurch der dekodierte Fluss des Bewegungsbildes durch die Zuweisung spezifischer Koordinaten innerhalb der verflochtenen Protokolle der Echtzeit-Interaktion mit mehreren Akteuren geschnitten und erfasst wird. Das steht diametral im Gegensatz zu der euklidischen, a priori Vorstellung von Raum, die das Universum deterministisch vorhersagbar macht, indem sie die Anzahl der Variablen in den räumlichen Koordinaten einschränkt. Dieses topologische Reich wird auch der Handlungsfähigkeit der Vorindivisierung in ihrem virtuellen Zustand zugeschrieben, in dem alle Möglichkeiten morphologischer Transformation im raum-zeitlichen Kontinuum immanent sind.

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