
'Déjeuner sur l'herbe'
von Bert Hermans · Gouda, NL
| Kategorie | Painting |
| Jahr | 2021 |
| Größe | 80 × 60 cm |
| Technik | Oil on canvas |
| Details | Signiert · Gerahmt |
Dieses Gemälde zeigt das Kloster ''t Hoompje' in Sluis (Zeeuws-Vlaanderen). Unten links im Gemälde - unter bedrohlichem Sturmwetter - sitzen einige Schwestern im Klostergarten und unten rechts sind die Teilnehmer von 'Le Déjeuner sur l'herbe' (das Mittagessen auf dem Gras): eine freie Interpretation des bekannten Gemäldes des französischen Malers Edouard Manet. Geschichte 'Het Hoompje' ist ein ehemaliges Klostergebäude, das 1909 von Marguerite van Loo erbaut wurde. Sie war mit Baron Leon Cox verheiratet. Sie nannten das Gebäude "La Pommeraie," wahrscheinlich wegen des Obstgartens, der das Haus damals umgab. Sie lebten nur kurz hier und verkauften das Grundstück an die französischen 'Soeurs de la Providence de Rouen', oder die Schwestern der Vorsehung, die sich auch um einige behinderte Kinder kümmerten. 1934 wurde das Gebäude von der Kongregation der Schwestern der Kindheit von Maria ter Spermalie gekauft. Die Anzahl der Kinder im Heim wuchs jedoch sehr schnell. Das Kinderheim lief bis zum Zweiten Weltkrieg nach Plan. Die Kinder und die Schwestern wurden dann im Mutterkloster in Brügge, Belgien, untergebracht. 1944 wurden im Gebäude ein Notfall-Rathaus und eine Polizeistation eingerichtet, und Waren wurden zu einem niedrigen Preis verkauft. Dieser "Markt" wurde umgangssprachlich "Het Hoompje" genannt. Ende 1946 kehrten die Schwestern nach 't Hoompje zurück und auch die Kinder kehrten zurück. Die Betreuung der Kinder wuchs immer mehr, weshalb mehrere Personen eingestellt wurden. Aufgrund des Wachstums des Kinderheims zog es 1987 nach Oedele in Belgien. Die letzten Nonnen verließen Ende der 1980er Jahre, wonach das Gebäude leer stand. Denkmal Um zu verhindern, dass der gesamte Komplex abgerissen wird, wurde er auf die nationale Denkmalliste gesetzt. Um 2000 verkaufte die Gemeinde es an einen Projektentwickler, der hier Wohnungen bauen wollte, unter der Bedingung, dass die Gebäude restauriert werden. Letzteres geschah nicht, und der Eigentümer ließ es so schnell wie möglich verfallen, mit der ultimativen Absicht des Abrisses. Große Teile des Daches und des Obergeschosses sind seitdem eingestürzt. Geister Das leerstehende Gebäude wird jetzt oft von 'Geisterjägern' besucht und ist unter Urban Explorers bekannt. Es gibt auch mehrere Geschichten über die paranormale Aktivität in diesem Kloster; besonders in der Kapelle scheint es heimgesucht zu sein.
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