


Walking away
von Amin Ezazi · Zahedan, IR
| Kategorie | Prints |
| Jahr | 2024 |
| Größe | 70 × 120 cm |
| Technik | Digital Oilpaint + Song |
| Details | Signiert · Echtheitszertifikat · Gerahmt |
| Preis | $7,245 |
Dieses Gemälde stammt aus einem Ort stiller Reflexion. Ich verwendete einen malerischen, strukturierten Ansatz, dicke, sichtbare Pinselstriche, die ihm ein fast impressionistisches Gefühl verleihen. Die Farbpalette ist absichtlich dunkel und stimmungsvoll, mit tiefen Purpurtönen, Schwarz und gedämpften Rottönen, die die Basis der Szene bilden. In der Mitte gibt es eine einzelne Figur, die von hinten gesehen wird, langsam weggeht. Ich gab ihr kurzes dunkles Haar und ein langes, fließendes Gewand, das fast in den umgebenden Schatten verschwindet. Ihre Form ist leicht verschwommen, was beabsichtigt war. Ich wollte, dass es sich mehr wie eine Erinnerung oder einen Traum anfühlt als wie ein Moment, der in der Zeit eingefroren ist. Die Landschaft um sie herum ist dramatisch, bergartige Formen auf beiden Seiten, die sich irgendwie schließen und diesen engen Durchgang schaffen. Der Boden darunter fühlt sich dunkel und reflektierend an, vielleicht Wasser, vielleicht nur glänzende Erde, die subtil die rosa-roten Töne von oben einfängt. Und dann gibt es den Himmel, dort wollte ich, dass das Auge des Betrachters landet. Ich verwendete einen kräftigen, fast surrealen rosa-roten Farbton, geschichtet mit Wolken und Dunst, um ihm diese traumhafte Qualität zu verleihen. In der Mitte davon gibt es einen hellen, blassen Kreis, vielleicht ist es eine Sonne, vielleicht ein Mond. Ich ließ es absichtlich vage. Ich mochte die Idee von etwas Himmlischem, das die Figur nach vorne führt oder vielleicht einfach still zusieht. Die ganze Stimmung soll geheimnisvoll wirken, sogar ein wenig melancholisch. Die einsame Figur, der seltsame leuchtende Himmel, die Schatten, es ist wie eine Reise ins Unbekannte. Nicht unbedingt traurig, aber definitiv nachdenklich. Ich wollte, dass das Gemälde offen endet, als wäre es Teil einer Geschichte, die man spüren, aber nie ganz erfassen kann. Die Textur, besonders mit dem Impasto-Effekt, hilft, es gleichzeitig physisch und emotionaler zu machen, als könnte man danach greifen und das Gewicht davon fühlen. Für mich geht es bei diesem Stück um diese stillen Momente, wenn man in etwas Ungewisses geht, und alles, was man hat, ist der Weg vor einem und die eigenen Gedanken.
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