
Sacha van Keep
About Sacha van Keep
Breda, Netherlands
Sacha van Keep war vor Jahren eine junge, vielversprechende Schauspielerin in Paris, aber sie wurde erschöpft und war gezwungen, einen Schritt zurückzutreten. Eine neue Herausforderung und Lebensfüllung lag in der Theaterfotografie und dem Betreiben eigener Galerien. Nach Jahren stellte sich heraus, dass die Malerei eine zu große Anziehungskraft auf sie hatte. Sie entwickelte einen eigenen Stil – keine einfache Zeit. „Ich habe schlaflose Nächte in der Badewanne verbracht und darüber nachgedacht, welchen Weg ich einschlagen sollte. Ich begann mit einem groben Stil mit Palettenmessern. Schnell entscheiden mit reinen Farben, also ein oder zwei Mal bearbeiten und dann lassen.“ Ihr Einsatz wurde belohnt. Das Grand Palais wählte kürzlich eines ihrer Werke aus, das in eine 100-jährige Geschichte von Ausstellungen passte, für die jedes Jahr 400 Künstler ausgewählt werden. „Sehr cool, ich wurde über Instagram gefunden. Ob ich meine Arbeit der Kommission vorstellen wollte. Nach einem halben Jahr - und einer vergessenen Einsendung - erhielt sie einen handgeschriebenen Brief. Van Keep würde mit ihrem Werk in einer Tradition stehen, zu der Picasso und Chagall gehören. „Ich erkannte; jetzt hänge ich hier. Es macht mich nicht reicher, aber es ist besonders, Teil dieser Tradition zu sein. Eine Ehre.“ Das Werk Black Jaguar White Tiger entstand sehr zufällig - oder als Spiel des Schicksals - nachdem sie die gleichnamige Stiftung von Eduardo Serio auf Instagram entdeckte. Van Keep goss das Gemälde und es entstand ein Jaguar und ein Tiger. Van Keep macht normalerweise keine schweren Arbeiten für Galerien. Für RAW erhielt sie jedoch kürzlich freie Hand. „Ich habe in meinem eigenen Stil komplett ausgepackt. Ich bin völlig losgegangen. Ich liebe schwere Arbeiten, die Aufregung und Spannung beim Schaffen. Es fühlt sich an, als dürfte ich wieder in meine dunkle Phase eintauchen.“ Die Inspiration kommt heutzutage durch ihre Reisen, etwas, was sie nicht wagte, bis ihr Bruder starb. „Ich bin nach Schweiz, Marokko und Thailand gereist. Andere Kulturen, neue Farben und vor allem arabische Länder brachten mich in eine neue Richtung. Ein oder zwei Farben nehme ich mit nach Hause, die mich beeinflussen.“








