
Petra Wilderink
About Petra Wilderink
The Hague, Netherlands
„Meine Gemälde sind intensiv, seelenvoll und lebendig, geschaffen aus nichts als reiner Emotion, die Trauer und Glück in einem schillernden Farbenmeer ausstrahlen.“
Ich wurde am 14. September 1965 in Voorburg, Niederlande, geboren. Schon als Kleinkind liebte ich es, zu zeichnen und mit Farben zu spielen. Im dritten Jahr der Grundschule hatten meine Lehrer große Schwierigkeiten, mir überhaupt etwas beizubringen. Ich war völlig unempfänglich und lag weit hinter meinen Klassenkameraden beim Lesen, Schreiben und Rechnen zurück. Alles, was ich tat, war, Pferde zu zeichnen und aus dem Fenster zu starren, während ich die Tiere beobachtete, die im Streichelzoo herumliefen und spielten. Eines Tages brachte meine Lehrerin ein Buch mit, das mit Zeichnungen und Bildern von Pferdeanatomie gefüllt war. Nichts hätte mich zu dieser Zeit glücklicher machen können. Sie erlaubte mir, zu tun, was ich wollte, und in der Mitte des vierten Jahres begann ich, bei all meinen Schulaufgaben aufzuholen. Meine Tage des Zeichnens und Träumens waren vorbei.
Es war erst 1983, während meines letzten Jahres an der High School in den USA, dass ich meine Liebe zum Zeichnen wiederentdeckte. Ich besuchte fast jeden Tag den Kunstunterricht und liebte jede Minute davon. Die Gastfamilie, bei der ich lebte, betrieb ein Bilderrahmengeschäft, sodass ich viel mit Kunst in Berührung kam. Mein amerikanischer Kunstprofessor bestand ziemlich nachdrücklich darauf, dass ich mich an der Kunstakademie in Denver einschreibe, aber ich hatte Heimweh nach den Niederlanden und folgte trotz seines Rates meinem Herzen und kehrte nach Voorburg zurück.
Zu Hause in den Niederlanden zeichnete ich kaum, bis ich 2005 an einem Workshop für Acrylmalerei teilnahm. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich seitdem nie wieder mit dem Malen aufgehört habe. Malen ist eine absolute Leidenschaft für mich. Kunst zu schaffen gibt mir ein Gefühl von grenzenloser Freiheit. Die Gemälde scheinen sich während des Prozesses zu entwickeln und selbst zu erschaffen – alles, was ich im Voraus weiß, ist, welche Farben ich verwenden möchte. Ich benutze gerne eine große Leinwand, da sie mir den Raum und die Freiheit gibt, meine Energie darauf zu gießen. Sobald ich anfange, darüber nachzudenken oder eine Meinung zu bilden, bricht jegliche Spontaneität zusammen und ich verliere den Schwung.
Meine Gemälde sind intensiv, seelenvoll und lebendig, geschaffen aus nichts als reiner Emotion, die Trauer und Glück in einem schillernden Farbenmeer ausstrahlen. Einige sind abstrakt, andere figürlich, aber alle kombinieren einen Aufbau aus dicken Farbschichten, die mit breiten, schwungvollen Strichen aufgetragen werden, mit zarten, transparenten Farben.















