Jan Hendrikse
About Jan Hendrikse
Jan Henderikse hat eine lange, aufregende Liste von Ausstellungen auf fast allen Kontinenten. Trotzdem ist und bleibt er ein Außenseiter. Er kann nur auf eine Weise einen Platz in der Kunst erlangen, und das ist, indem er sich ständig als Außenseiter manifestiert. Das Einzige, was für ihn zählt, ist die Kunst, und dafür lebt er. Seine Kunst ist in alltäglichen Gebrauchsgegenständen verwurzelt, die er überall entdeckt und aufkauft und in großen Mengen ("zu viel ist nicht genug") ausstellt: Bierkästen, Centstücke, abgedankte Werbeplakate von Supermärkten oder Plastikjesusse. Er macht auch Dinge. So fotografierte er alle Ecken von Broadway, der längsten Straße von New York, und ließ ein aus dem Zweiten Weltkrieg stammendes Granatloch in einer Berliner Brücke in Bronze gießen. Es ist Kunst, wenn er das findet und seinen Namen darauf gesetzt hat (als ready made, siehe Marcel Duchamp). Eine deutsche Zeitung nennt ihn 1998 'der Grossvater des Trash', anlässlich einer großen Ausstellung in Potsdam (Berlin).
