
Astrid Ufkes
About Astrid Ufkes
Apeldoorn, Netherlands
Ich bin Astrid Ufkes, geboren 1958 in Apeldoorn. Ich habe einige Jahre an der Kunstakademie studiert, die Fotovakschule abgeschlossen und bin Innenarchitektin. Dass ich erst 2013 meine wahre Leidenschaft fand, entstand aus einer für mich turbulenten Zeit, in der sowohl mein Mann als auch ich plötzlich unsere Arbeit verloren.
Die gerade abgeschlossene Fotografenausbildung und ein Besuch der Ausstellung des Fotografen Ruud van Empel in Antwerpen erwiesen sich als mein Sprungbrett zu einem Leben als Fotokünstlerin. Das Fotografieren und mit anderen Augen auf die Welt um dich herum zu schauen, war auch mein Verarbeiten dieser schweren Zeit. Es bedeutete auch eine erste ernsthafte Suche nach den Antrieben des Künstlerseins.
Die Serie Me Myself and My World (2013-2015) zeigt diese emotionale Suche in all ihren Facetten. Es sind die Emotionswelten, die zu diesem Zeitpunkt mein Leben bestimmten. Formen, Linien, abstrakte Landschaften mit gelegentlich einer erkennbaren Form und darin zwei Silhouetten als umherirrende, suchende Menschen. Dass diese Serie insbesondere in Schwarz-Weiß ist, ist ein Hinweis auf diese schwierige Zeit.
Geräuschlos geht diese Zeit in ein neues Gleichgewicht über, in dem auch wieder Raum für andere ist. Dies resultiert in einer Serie You Me and Our World - Eyes, (2015-2017), in der das Auge im Mittelpunkt steht, Symbol für das Schauen auf eine neue Zeit, schauend auf den anderen, Auge haben für.... Indem ich die Augen mir bekannter Menschen fotografiere und sie Teil eines Kunstwerks werden lasse, war ich in der Lage, die Welt um mich herum in dem Porträt zu nutzen, das ich von dieser Person gemacht habe, manchmal sehr erkennbar, aber auch häufiger ein Traumbild. Besonders ist auch das Buch, das ich zusammen mit dem Schriftsteller Adam van Donk gemacht habe, 13 Fotokunstwerke aus der Serie Eyes, zu denen er seine Geschichte schrieb.
Die brandneue Serie: You Me and Our World – MagicalLandscapes, erzählt momentan meine Geschichte.
Ich habe meinen Weg gefunden in dem, was ich tue und wer ich bin. Es bringt buchstäblich und metaphorisch Farbe in mein Leben, das symbolisiert auch diese neueste Serie. Durch viel Reisen und das Umarmen neuer Kulturen habe ich entdeckt, dass 'wertfreies Sein' eines meiner Kernwerte ist und dies wird durch Elemente in meiner Arbeit wörtlich in ihrer eigenen Kraft dargestellt. Auch Freiheit und das Sein, wer du bist, sind symbolisch in meiner Arbeit zu entdecken. Im Kontrast dazu findest du Formen von Schutz und Geborgenheit.
Die Wahl, welche Elemente ich wähle, ist intuitiv und hat alles mit meinen Emotionen in diesem Moment zu tun, aber es sind immer selbstfotografierte Elemente.
Deutlich ist, dass Kontraste zu mir gehören. Das Spannungsfeld davon spricht mich an und ist in mehreren Ausdrücken in meiner Arbeit zu finden. Es sorgt für Entfremdung und Magie. Meine Arbeit ist nicht immer leicht zu lesen, du musst dich anstrengen, es gibt mehr als der erste Blick zeigt. Wenn du genauer hinschaust, kann es dich auf eine Reise der Verwunderung, Schönheit, Humor und Perfektion mitnehmen. Wenn du gut hinschaust, siehst du, dass die beiden Silhouetten immer noch vorhanden sind, aber nicht mehr als umherirrende, suchende Menschen. Sie sind zu meiner Signatur geworden.
Meine Arbeit war inzwischen in Galerien, Museen in Italien (2014 und 2019), Deutschland (2015) und den Niederlanden (Amsterdam, Groningen, Apeldoorn) in Zeitschriften und Büchern zu sehen und hat ihren Weg zu Unternehmen und Privatpersonen gefunden. Ich bin Teilnehmer der Stiftung Ateliers Apeldoorn, Galerie Salon West in Amsterdam und in der Organisation OverdeKunst aufgenommen. Im August 2020 war meine erste Soloausstellung in New York geplant, wurde aber aufgrund des Coronavirus auf August 2021 verschoben.




